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Migräne Behandlung – Möglichkeiten zur Vorbeugung und Behandlung

Für die Behandlung von Migräne existieren heutzutage mehrere Therapiemöglichkeiten, welche die Schmerzen und Beschwerden der Patienten verbessern und damit den Migränepatienten Linderung verschaffen können. Auch der Lebensstil kann maßgeblich Einfluss auf die Entstehung und Intensität einer Migräneattacke mit oder ohne Aura nehmen. Lies hier die wichtigsten Informationen zur Vorbeugung und Behandlung von Migräne und erfahre, worauf du zukünftig achten kannst, um deine Behandlung bestmöglich auf dich abzustimmen.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Die Behandlung der Migräne umfasst grundsätzlich zwei Behandlungsgebiete: die Therapie eines akuten Migräneanfalls, bei welcher im Wesentlichen Schmerzmedikamente wie z.B. Triptane zum Einsatz kommen und die Prophylaxe der Migräne, die dem Zweck dient, die Anzahl von Migräneanfällen zu reduzieren. Dazu bekommt man von seinem Arzt auf Wunsch eine pharmakologische, also medikamentöse, Prophylaxe verschrieben. Nicht-medikamentöse Prophylaxen sind in der aktuellen Therapie eher selten, zeigen bei vielen Betroffenen aber Wirkung (Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V. (DGN) 2018). Bei der Behandlung einer akuten Migräneattacke wird bei den Empfehlungen der Medikamentenauswahl zwischen einer leichten bis mittelstarken Migräneattacke und einer stark ausgeprägten Attacke mit intensiven Kopfschmerzen und starken Beschwerden unterschieden. Bei Ersterem wird die Einnahme von Schmerzmitteln (Analgetika) wie Acetylsalicylsäure und nicht steroidalen Antirheumatika empfohlen (Deutsche Gesellschaft für Neurologie 2018).

Attackentherapie

Ist die Attacke jedoch sehr stark, kommen bei Migränepatienten häufig Triptane zum Einsatz. Sowohl orale Triptane als auch Triptan-Injektionen können die Kopfschmerzen bei einem akuten Migräneanfall lindern (Cameron et al. 2015). Mutterkornalkaloide sind ein weiteres Beispiel für Medikamente zur Behandlung der teilweise monatlichen Kopfschmerzen und anderer Beschwerden während einer Migräneattacke. Diese können jedoch einige Nebenwirkungen wie Erbrechen und Übelkeit sowie Diarrhö und Magenkrämpfe aufweisen, sofern die verabreichte Dosis vom Patienten nicht vertragen wird (Ong, De Felice 2018). Da Migräneattacken mit Übelkeit einhergehen können, können auch Medikamente gegen Übelkeit und Erbrechen, sogenannte Antiemitika, in der Akuttherapie einer Migräne eingesetzt werden (Tfelt‑Hansen 2016). Neben der Einnahme von Medikamenten zur Behandlung der akuten Beschwerden bei Migräne gibt es Hinweise zur Wirksamkeit von traditioneller chinesischer Akupunktur als prophylaktische Maßnahme bei Kopfschmerzen durch Migräne (Melchart et al. 2002).

Attacken vorbeugen durch Migräne-Prophylaxe

Generell sollten Schmerzmittel mit Bedacht und in Absprache mit einem Arzt eingenommen werden, da die häufige Einnahme gesundheitliche Risiken bergen kann. Bei häufig auftretenden Migränekopfschmerzen kann eine Migräne-Prophylaxe daher sinnvoll sein.. Bei einem starken Leidensdruck der Patienten (beispielsweise bei mindestens drei Tagen pro Monat mit Migräne oder starken Einschränkungen im Alltag) können zur Prophylaxe Medikamente wie Betablocker, Kalziumantagonisten oder Antikonvulsiva verschrieben werden, welche eine Reduktion der Migränetage bewirken können, jedoch auch eine Auswahl an möglichen Nebenwirkungen umfassen. Auch sollten diese Medikamente immer mit nicht medikamentösen Maßnahmen wie moderatem Ausdauersport oder Entspannungsmaßnahmen kombiniert werden (Deutsche Gesellschaft für Neurologie 2018). Weitere Informationen und Beispiele hierzu findest du in dem Artikel „Migräne: Ursachen und wie du sie verhindern kannst“. Relativ neu ist der Einsatz von monoklonalen Antikörpern, welche gegen das Protein „CGRP“ oder dessen Rezeptor gerichtet sind. Es handelt sich bei „CGRP“ um ein Protein, welches Migräne auszulösen vermag. (Deutsche Gesellschaft für Neurologie 2021). Darüber hinaus kann auch eine Ernährung, die den Blutzucker möglichst stabil hält, die Schmerzintensität und Häufigkeit der Attacken nachweislich senken (Evcili 2018), denn Blutzuckerschwankungen begünstigen Energiedefizite und Entzündungsreaktionen im Gehirn, wodurch Migräneattacken ausgelöst werden können (Cavestro et al., 2019; Siva et al., 2018). sinCephalea hilft Patienten mit Migräne herauszufinden, welche Lebensmittel den individuellen Blutzuckerspiegel konstant halten und kann somit zur Verringerung der monatlichen Migräneanfälle verhelfen. Alle Informationen findest du auf https://sincephalea.de/.

Migräne natürlich behandeln

Selbst aktiv die eigene Behandlung zu unterstützen, indem man z.B. einige Veränderungen in seinen Lebensstil einbaut, kann bei Migränepatienten auch zur Linderung der Schmerzen beitragen. Hausmittel wie der Einsatz von ätherischen Ölen, die Durchführung von Entspannungsmethoden aber auch die Zusammenstellung der Nahrungsmittel und die Menge und Auswahl an Trinkflüssigkeit können Einfluss auf die Entstehung der Kopfschmerzen und weiterer Symptome haben. In Hausmittel gegen Migräne – Behandlung ohne Medikamente Teil 1 und Teil 2 sind diverse Empfehlungen erläutert, mit denen eine Migräne natürlich behandelt werden kann.

Vorsicht mit Schmerzmitteln bei Migräne

Ein Großteil der Patienten mit Migräne nimmt Schmerzmittel, um ihre Kopfschmerzen zu behandeln (Radtke, Neuhauser 2009). Doch der Gebrauch sollte mit Bedacht und dosiert erfolgen. Denn es besteht das Risiko für die Entstehung von Kopfschmerzen aufgrund eines Medikamentenübergebrauchs. Zu erkennen ist diese Entwicklung z.B. daran, dass die Menge der Medikamente erhöht werden muss, um die Schmerzen zu lindern und dass die Länge der Kopfschmerzattacken plötzlich zunimmt (Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft e.V.) Laut Internationaler Klassifikation von Kopfschmerzerkrankungen spricht man von einem Übergebrauch je nach Medikament, wenn die Einnahme häufiger als an 10 bzw. 15 Tagen pro Monat erfolgt (International Classification of Headache Disorders 2021). Es ist daher ratsam, die Attacken und Schmerzen während eines Migräneanfalls in erster Linie mit natürlichen Mitteln zu behandeln, bevor man zu Medikamenten greift.

Fazit

Die Behandlung von Kopfschmerzen und weiteren Symptomen bei Migräne erfolgt überwiegend durch die Verabreichung von Medikamenten. Doch auch natürliche Mittel und Lebensstiländerungen habe eine Wirksamkeit und sind im Vergleich zu Medikamenten nebenwirkungsfrei. Gerade für die Prophylaxe eines Migräneanfalls eigenen sich verschiedene Hausmittel. Eine entscheidende Rolle spielt auch die Ernährung. Eine Ernährung, die einen konstanten und niedrigen Blutzucker fördert, kann nachgewiesen die Migränehäufigkeit reduzieren. Gemeinsam mit deinem Arzt kannst du herausfinden, was die geeignetste Behandlung deiner Migräne für dich ist.

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