Die DiGA sinCephalea wurde vorübergehend aus dem DiGA-Verzeichnis gestrichen. Wir befinden uns derzeit mit dem BfArM im Gespräch und arbeiten darauf hin, dass die DiGA bald wieder verfügbar ist.

Du bestimmst, wie deine Ernährung deine Migräne beeinflusst

Starke Blutzuckerschwankungen können dein Migräne-Trigger sein. Durch personalisierte Ernährung findest du heraus, welche Lebensmittel deine Migräneanfälle verringern.

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So individuell können Blutzuckerkurven auf das gleiche Lebensmittel aussehen

Du kannst deine Migräne selbst beeinflussen!

Bis vor kurzem wurden Lebensmittel immer nur als potenzielle Trigger gesehen: Wein, Schokolade, Käse. In der Vorbeugung von Migräneattacken spielte Ernährung bisher noch kaum eine Rolle. Jetzt wurde jedoch herausgefunden, dass deine Ernährung auch prophylaktisches Potenzial hat!

Neben anderen Einflussfaktoren wie Stress oder Schlaf können deine Blutzuckerschwankungen zu den Triggern für deine Migräne zählen. Starke Blutzuckerschwankungen nach einer Mahlzeit steigern das Risiko für eine Migräneattacke, ein stabiler Blutzuckerspiegel senkt das Risiko. Blutzuckerreaktionen sind jedoch sehr individuell und können nicht für bestimmte Lebensmittel verallgemeinernd vorhergesagt werden. Die Makronährstoffe eines Lebensmittels bzw. einer Mahlzeit sind für deine Blutzuckerreaktion von Bedeutung, also das Verhältnis zwischen Fetten, Proteinen und Kohlenhydraten. Stoffwechselreaktionen allgemein hängen nämlich auch von Deiner Genetik, Deinen Darmbakterien (dem Mikrobiom), Deinen Aktivitäten, Schlaf, Hormonstatus und vielem mehr ab. Die optimalen Ernährungsempfehlungen für einen stabilen Blutzucker sind daher sehr individuell.

Deshalb ist es an der Zeit für zusätzliche Behandlungsmethoden, bei denen Migräne-Betroffene mit Hilfe der richtigen auf sie zugeschnittene Ernährung aktiv ihre Migräne beeinflussen können.

Für dich zusammengefasst:
Der Einfluss des Blutzuckers auf deine Migräne

1.

Starke Blutzuckerschwankungen können dein Migräne-Trigger sein 

Ein zu schneller und starker Anstieg und Abfall deines Blutzuckers kann zu einer Migräneattacke führen. Dein Gehirn nimmt in diesem Moment wahr, dass möglicherweise ein Energiedefizit eintreten wird – die Antwort des Gehirns darauf ist die Migräneattacke.

Sie zwingt dich praktisch, Energie zu sparen, denn die Symptome äußern sich normalerweise so, dass du am liebsten Ruhe haben willst. Dein Körper sehnt sich nach Erholung und möchte meist dunkle Räume aufsuchen.

Natürlich steigt dein Blutzucker nach einem “Crash” wieder, da Hormone ausgeschüttet werden, die den Blutzuckerspiegel wieder auf ein normales Level ansteigen lassen. Das Gehirn von Migräne-Betroffenen möchte jedoch sicher gehen und fordert mithilfe der Migräne Symptome Ruhe ein. Das bedeutet also, dass ein stabiler Blutzucker mit weniger starken Schwankungen Migräne vorbeugen kann.

Quellen:
Zeevi, D. et al. 2015
Del Moro et al., 2022

2.

Gesundes Vollkornbrot: fördert es deine nächste Migräne-Attacke? 
“Gesund” bedeutet nicht immer “gut für deinen individuellen Blutzucker”. Auch wenn das Roggenbrot mehr Nährstoffe und Ballaststoffe hat und dadurch bekanntlich gesünder ist als Weizentoast, kann es trotzdem sein, dass dein Blutzucker nach dem Roggenbrot stärker fluktuiert als nach einer Scheibe Toast!

Der Grund: deine Gene, dein Metabolismus, aber auch das Mikrobiom sind für die unterschiedlichen Blutzuckerantworten ursächlich.
Ob du nun besser auf Weizen- oder Vollkornbrot reagierst, kannst du nur herausfinden, wenn du deinen Blutzucker misst.

Zeevi, D. et al. 2015
Lelleck, V. et al. 2022

3.

It‘s a match! Wer ist der perfekte Partner für deine Kohlenhydrate? Protein oder Fett? 
Kohlenhydrate sind wichtig für Migräne-Betroffene, da sie am schnellsten Glukose (Zucker) liefern und somit einen Energiemangel im Gehirn vorbeugen. Wichtig ist jedoch, dass diese Glukose gleichmäßig in dein Blut übergeht, um einen schnellen Anstieg des Blutzuckers zu vermeiden. Wie ist das möglich?

Indem man kombiniert! Dafür wird zwischen Fett-, Protein- und Misch-Typen unterschieden. Fett-Typen kombinieren Kohlenhydrate am besten mit Fetten für eine stabile Blutzuckerreaktion, Protein-Typen mit Proteinen und Misch-Typen benötigen Fette und Proteine. Sobald man herausgefunden hat, welcher Stoffwechsel-Typ man ist, kann das im Alltag auf einfache Weise helfen, den Blutzucker stabil zu halten und so Migräne vorzubeugen.

Quellen:
Dlg.org

Neue Erkenntnisse in der Migräneforschung

Wissenschaftler:innen haben herausgefunden, dass Migräne-Betroffene ihre Migräne mithilfe von kleinen Ernährungsanpassungen lindern können. Betroffene, die starke Blutzuckerschwankungen vermieden, berichteten im Mittel von 44% weniger Migräne pro Monat (-2,4 Tage).

Wenn der Blutzuckerspiegel jedoch nach einer Mahlzeit besonders schwankt, gilt das als Ursache dafür, dass das Gehirn in eine Art Energiesparmodus wechselt, der Migräne auslösen kann.

Dr. Gendolla:
“Ernährung kann nicht nur ein Trigger für Migräne sein, sondern auch Stress verursachen”

Deine Vorteile mit sinCephalea

Was unsere Kunden sagen

Bewertet mit 5 von 5
„Seit ich meine Ernährung nach den Empfehlungen von sinCephalea angepasst habe, kann ich mich in vier Monaten nur an zwei Migräneattacken erinnern. Vorher hat mich die Krankheit mindestens jeden zweiten bis dritten Tag gequält. Die Ernährungsumstellung hat mir zum Start in ein neues Leben verholfen.“

Pirkko

sinCephalea-Nutzerin
Foto: Lisa Funke

Bewertet mit 5 von 5
„Ich als Migränepatientin mache mir häufig Gedanken darüber, wie Anpassungen in meinem Alltag meine Migräneanfälle reduzieren können. Mit sinCephalea habe ich zum ersten Mal klare und für mich individuelle Empfehlungen, was meinen Blutzuckerspiegel und damit meine Ernährung betrifft. Seit ich diese Ernährungsempfehlungen einhalte, hat sich die Anzahl meiner monatlichen Migränetage um ein bis zwei Tage pro Monat reduziert. Und auch sonst fühle ich mich fitter.“

Caroline

sinCephalea-Nutzerin

Bewertet mit 5 von 5
„Ich hätte nie gedacht, dass ein Leben ohne Migräne für mich möglich sein würde. Dank sinCephalea habe ich gemerkt, welche Stellschrauben für mich die wichtigsten sind. Als Migränepatient tappt man oft im Dunkeln, welche Maßnahmen man noch ergreifen könnte. Jetzt weiß ich, was langfristig gegen meine Migräne hilft.“

Awida

Studien-Teilnehmerin

Das erwartet dich

1. Essen
Starke Blutzuckerschwankungen führen zu Migräne. Teste welcher deiner Lieblingsmahlzeiten, bei dir Migräne auslösen können.
2. Messen
Beobachte bis zu zwei Wochen lang live wie dein Blutzucker reagiert.
3. Wissen
Entdecke deine personalisierte Ernährung und reduziere deine Migräne – effektiv und nachhaltig.

FAQ

Blutzuckerschwankungen nach dem Essen oder Trinken können Entzündungsprozesse auslösen, die zu Migräneattacken führen. sinCephalea ermittelt mit dir gemeinsam, welche Lebensmittel solche Blutzuckerschwankungen hervorrufen können und hilft dir gezielt diese zu vermeiden. Dadurch werden Migräneattacken effektiv reduziert. Ganz einfach und ohne unerwünschte Nebenwirkungen.

sinCephalea ist für dich geeignet, wenn du mehrfach im Jahr unter Migräne leidest und zwischen 18 und 65 Jahre alt bist.

Mehr dazu kannst du auch beim Webinar für Migräne-Betroffene erfahren.

sinCephalea ist vor und während einer Schwangerschaft sowie während des Stillens durchführbar. Damit ist sinCephalea eine ideale Migräneprophylaxe für Frauen, die aufgrund von Kinderwunsch und Schwangerschaft auf prophylaktische Arzneimittel verzichten müssen.
Nein, sinCephalea ist kostenfrei auf Rezept verfügbar. Es gibt keine Werbung in der App und keine versteckten Kosten.

Gerne beantworten wir dir alle Fragen. Unser Serviceteam erklärt dir gerne alles rund um sinCephalea. Kontaktiere uns gerne per Email oder vereinbare einen Rückruf für ein persönliches Gespräch vor, während und nach der Nutzung von sinCephalea – wir sind für dich da.

Du bist dir unsicher? - Unsere Infoveranstaltung mit Valerie

Du willst lieber noch mehr zu sinCephalea erfahren, bevor du zum Arzt gehst? Jede Woche veranstalten wir ein Patientenwebinar, zu dem wir dich ❤️‍🔥 herzlich einladen.

Jeder Migräne-Tag ist einer zu viel!

Mach unseren Test und finde heraus, wie viele Migräne-Tage du vermeiden kannst

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