Informationen für Fachkreise

Warum sollte ich sinCephalea Migräneprophylaxe verschreiben:
PZN 18358966 Budgetneutral

Wissenschaftlich fundiert

Entwickelt mit Neurologen und Ernährungsmedizinern

Zugelassene DiGA

Die Kosten für die digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Hohe Wirksamkeit

Die Wirksamkeit von sinCephalea wurde in mehreren Studien bestätigt und wissenschaftlich publiziert.

Was ist sinCephalea?

sinCephalea ist eine Migräne App und dient zur Prophylaxe von Migräne-Anfällen. Als zugelassene digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) hat sinCephalea zum Ziel die Reduktion der postprandialen Blutzuckervariabilität durch personalisierte Ernährungsempfehlungen.

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CME-Fortbildungen und weitere Veranstaltungen zu sinCephalea

Vorteile für Fachkreise

Medizinischer Beirat

Evidenz und Wirksamkeit

Finden Sie hier mehr Informationen zu unseren Referenzen und Publikationen.

Retrospektive Studie zur Reduktion der Migräne durch eine personalisierte niedrig-glykämische Ernährung

Status: Proof-of-Concept Daten

Schröder T, Kühn G, Kordowski A, et al. A Digital Health Application Allowing a Personalized Low-Glycemic Nutrition for the Prophylaxis of Migraine: Proof-of-Concept Data from a Retrospective Cohort Study. J Clin Med. 2022;11(4):1117. Published 2022 Feb 20 doi:10.3390/jcm11041117

Zwei Prospektive Studien zur Reduktion der Migräne durch die Nutzung von sinCephalea

Status: Daten für vorläufige Listung als DiGA

Lelleck VV, Schulz F, Witt O, et al. A Digital Therapeutic Allowing a Personalized Low-Glycemic Nutrition for the Prophylaxis of Migraine: Real World Data from Two Prospective Studies. Nutrients. 2022;14(14):2927. Published 2022 Jul 17. doi:10.3390/nu14142927

Studienprotokoll (RCT) zum Wirksamkeitsnachweis von sinCephalea

Status: Datenerhebung für dauerhafte Listung als DiGA

Schröder T, Brudermann HCB, Kühn G, et al. Efficacy of the Digital Therapeutic sinCephalea in the prophylaxis of migraine in patients with episodic migraine: study protocol for a digital, randomized, open-label, standard treatment controlled trial. Trials. 2022;23(1):997. Published 2022 Dec 12. doi:10.1186/s13063-022-06933-2
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Potenzielle Blutzucker-bedingte
Einflussfaktoren auf Migräne

1 Edvinsson, L et al. (2019). Does inflammation have a role in migraine? NatureReviews Neurology 15, 483–490.
2 Finsterer, J & Frank, M (2019). Low-Glycemic-Index Diet Relieving Migraine
but Inducing Muscle Cramps. J. Neurosci. Rural Pract. 10, 552–554.
3 Lelleck VV, et al. (2022). A Digital Therapeutic Allowing a Personalized
Low-Glycemic Nutrition for the Prophylaxis of Migraine: Real World Data
from Two Prospective Studies. Nutrients 14, 2927.
4 Martins-Oliveira, M et al. (2021). Was it something I ate? Understanding
the bidirectional interaction of migraine and appetite neural circuits. Brain
Research 1770, 147629, 1-18.

Aktuelle Ansätze der Migränetherapie

Ein wichtiges Ziel der Migränetherapie ist es, die Anzahl an Migränetagen zu reduzieren. Dadurch können die Beeinträchtigungen des täglichen Lebens durch Migräne und die Gesamtaufnahme von Schmerzmitteln reduziert werden. Dies führt zu einer Verminderung von Nebenwirkungen und ermöglicht ein selbstbestimmteres Leben.
Die Leitlinien empfehlen daher, frühzeitig eine Therapie zur Anfallsprophylaxe zu erwägen. Ernährung gehört zu den wirksamen Strategien zur Migräne-Prophylaxe. Eine niedrig-glykämische Ernährung ist eine wirksame und zuverlässige Methode zur Reduzierung von Migräne-Attacken. Eine niedrige glykämische Reaktion auf Lebensmittel ist genauso wirksam wie eine Therapie mit häufig verwendeten prophylaktischen Medikamenten, führt jedoch zu keinen negativen Nebenwirkungen.

Warum hat die Ernährung einen so bedeutenden Einfluss auf Migräne?

In einer kontrollierten klinischen Studie wurden 350 Migränepatienten entweder mit einer prophylaktischen Medikation oder einer niedrig-glykämischen Ernährung behandelt. Nach 12 Wochen konnte gezeigt werden, dass die niedrig-glykämische Ernährungsweise zu einer signifikanten Senkung der Schmerzintensität und der Attackenfrequenz auf Medikamentenniveau führte.

Warum sollte die Ernährungsempfehlung 
personalisiert werden?

In mehreren Studien wurde über eine hohe Heterogenität der glykämischen Reaktion auf identische Lebensmittel berichtet, möglicherweise aufgrund des Vorhandenseins unterschiedlicher Antwortmuster, aus denen nicht alle der vom allgemeinen glykämischen Index vorhergesagten glykämischen Reaktion folgen.

Die Leitlinien empfehlen daher, frühzeitig eine Therapie zur Anfallsprophylaxe zu erwägen. Entgegen der eindeutigen medizinischen Notwendigkeit, Migräne-Attacken wirksam vorzubeugen, gibt es nur eine migränespezifische Behandlung. Dies ist der neu genehmigte Ansatz des CGRP-Antagonismus mittels der sogenannten Migräne-Spritze. Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für die Antikörper gegen Migräne nur, wenn andere Behandlungsoptionen ausgeschöpft wurden.

Wie wirkt sinCephalea?

Sowohl ein zu hoher als auch ein zu niedriger Blutzucker sind nicht gut für das „Migränegehirn“. Ein stabiler Blutzucker nach dem Essen trägt dazu bei, dass Migräne-Attacken seltener und schwächer werden. sinCephalea nutzt diesen Zusammenhang zur Prophylaxe von Migräne-Anfällen und personalisiert die Ernährungsempfehlungen.
Der Einfluss des Blutzuckers auf Migräne erfolgt unter anderem über Neuropeptide wie PACAP (Pituitary Adenylate Cyclase-Activating Polypeptide) und CGRP (Calcitonin Gene-Related Peptide). Diese Botenstoffe werden durch Blutzuckerveränderungen beeinflusst und haben selber einen Einfluss auf den Blutzucker. In der aktuellen Migräneforschung werden diese beiden Neuropeptide CGRP und PACAP als Schlüsselpeptide angesehen, da beide Neurotransmitter für sich fähig sind, Migräne-Attacken bei Migränepatienten zu induzieren. Eine Ernährung, die niedrige Blutzuckerreaktionen nach dem Essen verursacht (niedrig-glykämische Ernährung), hat eine vergleichbare Wirkung wie einige Medikamente – nur ohne deren unerwünschte Nebenwirkungen.

Musterrezept

Verordnung auf Rezept

Ärzte aller Fachrichtungen sowie Psychotherapeuten können Betroffenen sinCephalea auf Kassenrezept (Muster 16) verordnen. sinCephalea ist auf ärztliche Verordnung oder mit entsprechender Diagnose kostenfrei als Leistung aller gesetzlichen Krankenkassen verfügbar. Die Verordnung erfolgt budgetneutral über das Praxisverwaltungssystem oder händisch und muss die Begriffe „Digitale Gesundheitsanwendung“, die Pharmazentralnummer (PZN) 18358966 und den Namen „sinCephalea“ enthalten.

FAQ für Fachkreise

DiGA sind digitale Medizinprodukte niedriger Risikoklassen, die die Versicherten etwa bei der Behandlung von Erkrankungen oder dem Ausgleich von Beeinträchtigungen unterstützen können. Eine häufige Form sind Gesundheits-Apps für das Smartphone, aber es gibt auch browserbasierte Webanwendungen oder Software zur Verwendung auf klassischen Desktop-Rechnern. Voraussetzung für die Zulassung als DiGA ist, dass die Anwendung zuvor eine Prüfung auf Anforderungen wie Sicherheit, Funktionstauglichkeit, Datenschutz und Datensicherheit beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) durchlaufen hat und einen positiven Versorgungseffekt nachweist. Beim BfArM wurde ein öffentliches Verzeichnis eingerichtet, in dem die erfolgreich geprüften und verordnungsfähigen DiGA gelistet sind, es enthält umfassende Informationen zu den Produkten. (Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) – Bundesgesundheitsministerium)
Wir bieten regelmäßig CME-Fortbildungen und Webinare an. Melden Sie sich zur aktuellen CME Fortbildung hier an.
Der bestimmungsgemäße Gebrauch von sinCephalea sieht die Anwendung bei Patient:innen mit gesicherter Diagnose einer Migräne vor (Diagnoseschlüssel ICD-10 Code G43.0 und G43.1 – bzw. Klasse 1 der IHS Classification ICHD-3). sinCephalea ist für die Prophylaxe von Anfällen bei Migräne mit und ohne Aura zugelassen. Laut Leitlinien ergibt sich die Indikation für eine Prophyalxe der Migräne bei besonderem Leidensdruck, Einschränkung der Lebensqualität und dem Risiko eines Medikamentenübergebrauchs.
sinCephalea unterstützt in der Prophylaxe von Migräneanfällen. Grundlage ist die Modulation der postprandialen Blutzuckerantwort durch personalisierte niedrig-glykämische Ernährungsempfehlungen. Patient*innen erhalten einen Report, der die innerhalb einer vorangegangenen Sensorphase verzehrten Mahlzeiten, im Hinblick auf ihre postprandiale Blutzuckerantwort bewertet. Aus dieser Bewertung werden Ernährungsempfehlungen abgeleitet, die bei Einhaltung die Reduktion solcher Blutzuckerschwankungen erzielen können. Hierdurch wird eine ausreichende Energieversorgung des Gehirns über Glukose gesichert und lokale inflammatorische Prozesse positiv beeinflusst. Dies führt zu einer Reduktion der mit Migräne assoziierten Symptome und der Häufigkeit von Migräneanfällen.
Patient:innen können ihre eingegebenen Migränedaten in eine PDF Datei exportieren und so auch ihrem behandelnden Arzt bereitstellen. Darüber hinaus verfügt sinCephalea über einen interoperablen Datenexport, mit dem Versicherte- ab dem Jahr 2023 zudem die Möglichkeit bekommen, Daten aus der DiGA in ihre elektronische Patientenakte einzustellen. (Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) – Bundesgesundheitsministerium)
Hierzu wird das Muster 16 („Kassenrezept“) verwendet. Auf dem Rezept muss neben der Angabe „Digitale Gesundheitsanwendung“ die Pharmazentralnummer (PZN) und der Produktname sinCephalea stehen.
Das Rezept wird auf den bei der eigenen Krankenkasse möglichen Wegen eingereicht und nach der Bearbeitung erhält der Versicherte einen Code von der Krankenkasse zur Bestellung der Anwendung auf unserer Website.
Das Rezept wird auf den bei der eigenen Krankenkasse möglichen Wegen eingereicht und nach der Bearbeitung erhält der Versicherte einen Code von der Krankenkasse zur Bestellung der Anwendung auf unserer Website.

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