Die DiGA sinCephalea wurde vorübergehend aus dem DiGA-Verzeichnis gestrichen. Wir befinden uns derzeit mit dem BfArM im Gespräch und arbeiten darauf hin, dass die DiGA bald wieder verfügbar ist.

Endlich Migräne verstehen
und effektiv bekämpfen

Mit der richtigen Unterstützung und Information ist es möglich, Migräne wirksam zu behandeln und die Kontrolle zurückzugewinnen. Wir helfen dir dabei!

Eine Reduzierung deiner Migränetage ist möglich – ohne Medikamente und Nebenwirkungen!

Migräne – allein dieses Wort löst bei vielen Menschen Unbehagen aus. Migräne ist weit mehr als nur Kopfschmerzen – sie ist eine komplexe, neurologische Krankheit. Für Betroffene ist es von großer Bedeutung, die neuesten Erkenntnisse und Fortschritte in der Migränebehandlung zu kennen.
Durch die gezielte Identifizierung und Vermeidung individueller Auslöser können nicht nur die Häufigkeit, sondern auch die Intensität der Anfälle reduziert werden.
Ein einheitliches Konzept zur Behandlung der Migräne gibt es jedoch nicht. Jede:r Einzelne muss seine eigene Therapie finden, um mit den persönlichen Auslösern umzugehen und dadurch die Lebensqualität zu verbessern.

Die Migränebehandlung im 21. Jahrhundert bietet jedoch vielversprechende Fortschritte. Von CGRP-Injektionen bis zu digitalen Gesundheitsanwendungen reichen die Ansätze, die über herkömmliche Schmerzmittel hinausgehen. Oft können auch komplementäre Behandlungen, sog. Hausmittel, die Migränetherapie zusätzlich unterstützen. Mit der richtigen Unterstützung und Information ist es möglich, Migräne wirksam zu behandeln und die Kontrolle zurückzugewinnen.

Migränebehandlung für dich zusammengefasst:

1.

Schmerzmittel: Retter in der Not oder heimlicher Auslöser? 

Kennst du das Gefühl, immer wieder zu Schmerzmitteln zu greifen, nur um festzustellen, dass deine Kopfschmerzen immer häufiger werden? Überraschenderweise könnten genau diese Medikamente das Problem sein. Dieses Paradoxon wird als Medikamentenübergebrauchs-Kopfschmerz (MÜK) bezeichnet.
Die Gefahr eines MÜK oder eines medikamenteninduzierten Kopfschmerzes tritt auf, wenn Schmerzmittel an mehr als 10 bzw. 15 Tagen im Monat über drei Monate hinweg eingenommen werden. Dabei sind nicht alle Medikamente gleich: Bei Ergotaminen, Triptanen, Opioiden und Mischpräparaten führt bereits eine Einnahme an 10 Tagen pro Monat zum Übergebrauch. Bei Schmerzmitteln wie Acetylsalicylsäure, Paracetamol oder Ibuprofen liegt die Schwelle jedoch bei 15 Tagen. Das liegt daran, dass Ergotamine und Triptane eher MÜK auslösen, andere verträglicher sind. Wie sieht es bei dir: Wie oft hast du diesen Monat schon zur Tablette gegriffen? Es gibt zahlreiche alternative Methoden zur Schmerzlinderung, von Entspannungsübungen über Massagen bis hin zu Ernährungsumstellungen. Sollten jedoch die Kopfschmerzen trotz Beachtung dieser Regeln anhalten, ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen und nach anderen Behandlungsmöglichkeiten zu suchen. Es ist wichtig, mit deinem Körper achtsam umzugehen.

2.

Migränebehandlung:
So einzigartig wie ihre Auslöser.

Während Millionen weltweit von Migräne betroffen sind, manifestiert sie sich bei jedem Betroffenen anders. Während für manche Schokolade oder Rotwein der Auslöser ist, bringt dich vielleicht Stress oder zu wenig Schlaf aus dem Gleichgewicht. Oder sind es bei dir die plötzlichen Wetterwechsel oder Hormonschwankungen?
Es ist wichtig, deinen Körper zu verstehen und zu wissen, wie er reagiert. Ein Migräne-Tagebuch kann dir helfen, deine ganz persönlichen Muster und Trigger zu entdecken. Wenn du diese erst einmal kennst, kannst du versuchen, sie zu vermeiden und so die Anzahl und Intensität deiner Migräneanfälle zu verringern. Ja, Migräne ist nicht heilbar. Aber du bist nicht machtlos! Jeder Mensch ist anders und so ist auch die Behandlung von Migräne ein individueller Weg. Vielleicht findest du Linderung durch Medikamente oder du spürst, dass dir alternative Methoden wie Entspannungstechniken oder Akupunktur besser helfen. Das Wichtigste ist, dass du deinen eigenen Weg findest. Mit Achtsamkeit, Unterstützung von Experten und deiner eigenen Anpassungsfähigkeit kannst du lernen, deine Migräne effektiv zu handhaben. Es mag eine ständige Herausforderung sein, aber du bist nicht allein auf dieser Reise. Mit der richtigen Unterstützung kannst du deinen Weg finden und deine Lebensqualität verbessern.

3.

Migränebehandlung im 21. Jahrhundert: Mehr als nur Schmerzmittel. 

Fühlst du dich entmutigt, weil du schon eine Vielzahl von Akut- und Prophylaxe-Medikamenten ausprobiert hast, aber deine Migräne bleibt beständig? Du bist nicht allein auf dieser Suche nach einer effektiven Therapie. Die gute Nachricht: Fortschritte in der Migränebehandlung bieten innovative Ansätze, die über herkömmliche Schmerzmittel hinausgehen.
CGRP-Injektionen (Migränespritzen): Seit 2018 in Europa zugelassen, bieten diese monoklonalen Antikörper eine prophylaktische Lösung. Sie werden monatlich oder vierteljährlich injiziert und zielen darauf ab, die CGRP-Rezeptoren zu blockieren, die bei der Migräneentstehung eine Rolle spielen. Der Inhalator: Ein bahnbrechendes Gerät, das ohne den Einsatz von Medikamenten funktioniert. Es modifiziert die Atemluftzusammensetzung, was die Gehirndurchblutung positiv beeinflusst – und das ganz ohne Nebenwirkungen. Ditans: Diese Medikamentenklasse greift ins zentrale Nervensystem ein und könnte besonders für Patienten mit Herz-Kreislauf-Problemen von Vorteil sein. Lasmiditan (Reyvow™) führte die Reihe als erstes in den USA zugelassenes Medikament an. Gepants: Ein neuer Ansatz in der Migränetherapie. Diese Calcitonin-Gene-Related-Peptid-Antagonisten können sowohl akut als auch vorbeugend eingesetzt werden. Das Besondere: Sie wirken nicht auf das Serotoninsystem und könnten daher mit einem günstigeren Nebenwirkungsprofil einhergehen.

Neue Erkenntnisse in der Migräneforschung

Wissenschaftler:innen haben herausgefunden, dass Migräne-Betroffene ihre Migräne mithilfe von kleinen Ernährungsanpassungen lindern können. Betroffene, die starke Blutzuckerschwankungen vermieden, berichteten im Mittel von 44% weniger Migräne pro Monat (-2,4 Tage).

Wenn der Blutzuckerspiegel jedoch nach einer Mahlzeit besonders schwankt, gilt das als Ursache dafür, dass das Gehirn in eine Art Energiesparmodus wechselt, der Migräne auslösen kann.

Dr. Gendolla:
“Ernährung kann nicht nur ein Trigger für Migräne sein, sondern auch Stress verursachen”

So individuell können Blutzuckerkurven auf das gleiche Lebensmittel aussehen

Das ist sinCephalea -
deine Migräneapp auf Rezept

sinCephalea hilft dir dabei, deinen Blutzucker zu stabilisieren und so deine Migräne zu reduzieren. Hierbei handelt es sich um eine “Digitale Gesundheitsanwendung” (DiGA), eine App auf Rezept.

So funktioniert´s

1. Essen
Starke Blutzuckerschwankungen führen zu Migräne. Teste welcher deiner Lieblingsmahlzeiten, bei dir Migräne auslösen können.
2. Messen
Beobachte live wie dein Blutzucker reagiert.
3. Wissen
Entdecke deine personalisierte Ernährung und reduziere deine Migräne – effektiv und nachhaltig.

Awida

sinCephalea Nutzerin

Ich hätte nie gedacht, dass ein Leben ohne Migräne für mich möglich sein würde. Dank sinCephalea habe ich gemerkt, welche Stellschrauben für mich die wichtigsten sind. Als Migräne Patient tappt man oft im Dunkeln, welche Maßnahmen man noch ergreifen könnte. Jetzt weiß ich, was langfristig gegen meine Migräne hilft.

Jeder Migräne-Tag ist einer zu viel!

Mach unseren Test und finde heraus, wie viele Migräne-Tage du vermeiden kannst

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